30. Mai 2002: 10. NACHT DER STIMMEN
B-Cappella (Deutschland)
Magnets (Großbritannien)
Aquabella (Deutschland)
Die Echten (Österreich)


B-Cappella (Deutschland)

Für den traditionellen Eröffnungspart konnte aus der offenbar unerschöpflichen Marburger Szene ein neuer Geheimtipp geholt werden. Zum ersten Mal wird sich ein Quintett vorstellen, das zwar in dieser Form erst seit einem knappen Jahr besteht, aber mit dieser Besetzung für Qualität und Erfahrung bürgt:
Mit B-CAPPELLA, bestehend u.a. aus Mitgliedern des legendären Heartchor und des Closed Harmony Sextett, hören wir ein neues Projekt, dessen Repertoire ausgesuchte Hits von Beatles bis Bad Boy Jackson umfasst, aber auch diverse Lieder aus eigener Produktion.

Magnets (Großbritannien)

Nicht nur mit Hits aus den letzten 30 Jahren, bei denen sich sechs Jungs aus London als geradezu sensationell gute Songveredler erweisen - hinreißend intoniert und arrangiert erstrahlen Stücke von Steve Miller, Terence Trent D'Arby, den Zombies oder Hall & Oates in neuem, ungewohntem Glanz -, sondern auch mit eingängigen Eigenkompositionen stürmen die MAGNETS mit tanzbarem A-Cappella-Pop-Sound die Bühne: eine luftige und flotte Melange aus Pop, Soul, Hip Hop, R&B und Dance Pop! Die so abwechslungsreichen wie unterschiedlichen Solo-stimmen können sich über satten Basslines, druckvollen Drum-Grooves und gefühlvoll arrangierten Backgroundvocals erheben. Dass da auf der Bühne keine Instrumente gespielt werden, kann man kaum glauben, und vom oft gehörten harmonischen Standard-Dreiklang sind die Jungs weit entfernt!

Aquabella (Deutschland)

Begeistert von der Vielfalt der Sprachen und Kulturen, angelockt und angerührt von eigenwilligen Rhythmen und überraschenden Harmonien, ist AQUABELLA 1993 gegründet worden, um zu einem Streifzug durch die Musik ferner Länder und vergangener Zeiten aufzubrechen, rund um den Globus. Mit verschiedenen Stimmcharakteristika und emotionaler Nachdrücklichkeit sowie mit Gespür für das Wesentliche, Typische schlagen sie eine künstlerische Brücke zwischen östlichen und westlichen Musiktraditionen mit musi-kalischem Raffinement und ausgefeilter Brillanz. Dabei hat das Quintett seit einiger Zeit neben Balkan- auch karibische Klänge ins Programm aufgenommen. Präsentiert wird das
alles in einem Stil, der nichts Volkstümliches hat, sondern dem Thema eine fast klassische Seite abgewinnt.

Die Echten (Österreich)

Keine NACHT DER STIMMEN ohne fetzigen Ausklang! Die Prognose, dass ausgerechnet Österreicher die Schlossparkbühne zum Toben bringen könnten, erscheint gewagt, aber wir sind ganz sicher: Hier ECHT abgeräumt!
DIE ECHTEN sind ein ohrenbetörendes A-Cappella-Comedy-Quintett mit besonders spaßigem Dialekt-Dolmetsch-Dachschaden, vor dem kein Schlager der Pop- und Rockgeschichte sicher ist. Da ist "Under The Boardwalk" eine tönende Pubertätskrise und heißt "Wann da da Boat woxt", wohingegen "Gimme Hope, Joanna" auf einmal ein Sommersonntags-Katastrophen-Couplet namens "Heast, do bod't scho ana" ist. Die besten Hits der Pop- und Rockgeschichte klingen total echt, nur mit dem Unterschied, dass man jetzt endlich, auf Wienerisch gesungen, die englischen Texte viel klarer versteht! Auch wenn sie ihr Programm "A Kappella Komedy" nennen - die musikalische Qualität steht völlig außer Zweifel und hat den Wienerinnen und Wienern zu dem Lob "Österreichische Antwort auf die Flying Pickets" verholfen. Ihr Kommentar: "Instrumente sind echt super, man kann sie aber auch echt super weglassen" - schließlich haben sie ja alle notfalls ihre Blas-, Zupf- und Schlaginstrumente in den Backentaschen.
Wir versprechen:
Abtanzen mit Lachtränen!