25. Mai 2006: 14. Nacht der Stimmen
StimmZoo (Deutschland)
Maybebop (Deutschland)
Cinqui Sò (Korsika)
Harmony Central (USA/Deutschland)


"Voluminöser Stimmenklang, fremdländische Harmonien, rockige Beats und Vokalmusik pur haben am Donnerstagabend die Stadthalle zum Kochen gebracht: Es war wieder Zeit für die ‚Nacht der Stimmen' (...) 950 restlos begeisterte Zuschauer zog das Gesangs-Festival an und präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder mit einer ausgewogenen und attraktiven Mischung aus deutscher und internationaler Vokalmusik bester Qualität und auf höchstem Niveau. (...)
Der dritte Programmpunkt war auch in diesem Jahr etwas Besonderes und kontrastierte völlig mit den anderen Musikstilen des Abends: Hatte das KFZ für die vergangenen Festivals schon Ensembles aus Bulgarien, Weissrussland oder Afrika eingeladen, so kam der diesjährige dritte Beitrag des Programms aus Korsika. Das Männerquartett ‚Cinqui Sò' begeisterte ab der ersten Harmonie mit polyphonischen Gesängen der Insel."
(Marburger Neue Zeitung 27.05.06)


"Obwohl das schlechte Wetter die geplante Austragung auf der Schlossparkbühne verhinderte, bewiesen die Marburger ihre Leidenschaft für Vokalmusik und strömten in die Stadthalle, die mit 1000 Besuchern ausverkauft war. Am Ende sollte niemand sein Kommen bereuen, denn alle Formationen wussten auf unterschiedliche Art zu überzeugen." (Oberhessische Presse 27.05.06)

 

Künstlerzitate aus dem Gästebuch:
"Nacht der Stimmen rockt : - Das erst mal in Marburg und es hat gar nicht wehgetan! - Vielen Dank an's gesamte KFZ-Team! 's warn Spassssss…" (Stimmzoo)
"Harmony Central dankt für das fantastische Fest!!!"


StimmZoo (Local Vocal Heroes)

Der 2006er-Opener entstammt wie immer dem sangesfreudigen Marburger Millieu. StimmZoo ist ein Quartett, von dem einige Mitglieder bereits vor Jahr(zehnt)en schon beim legendären Closed Harmony Sextett mittaten. Das Repertoire reicht von Wiglaf Drostes "Weinen bis Blut kommt" über "Tag am Meer" von den Fantastischen Vier bis zum obligatorischen Beatles-Klassiker. Auch eigene Stücke kommen zum Vortrag, der legendäre "Stinkbär" wird sicher wieder seinen Auftritt haben..
www.stimmzoo.de

Maybebop (Hannover) Vocal Comedy

Maybebop, das sind vier junge Männer aus dem Norden Deutschlands. Hier wird die Grenze zur Comedy lustvoll überschritten, denn in ihren eigenen Liedern bieten die Hannoveraner "Themen, die alle angehen", Themen, die einem "die Augen öffnen", und das Beste: Noch Tage nach dem Konzert bekommt man Ohrwürmer wie "Zärtlich allein" oder das chartverdächtige "Du zweite Wahl" einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ergänzt wird das Programm durch Rock-Klassiker, die das Quartett durch sensationelle Arrangements völlig neu belebt. So kann man es zum Beispiel bei "Nothing else matters" von Metallica nicht fassen, nichts als nur vier Stimmen zu hören. Und die Version von Nirvanas "Smells like teen spirit" ist schon jetzt legendär. Weil das Quartett - übrigens schon seit 1996 - stimmliche Präzision in Perfektion liefert, ist seine CD "Auf die Ohren" in den USA als zweitbeste A-Cappella-CD weltweit (!) prämiiert worden.
www.maybebop.de


Cinqui Sò (Korsika) Polyphonische Gesänge aus Korsika

Im berühmt-berüchtigten dritten Programmpunkt der "Stimmen" präsentieren wir in diesem Jahr eine Gruppe, die schon seit über 10 Jahren ganz oben auf unserer Wunschliste steht: das korsische Ensemble Cinqui Sò. Die fünf Männer bilden eines der bekanntesten Gesangsensemble der Insel und haben seit seiner Gründung 1990 auf Tourneen rund um die Welt die Faszination des korsischen Liedgutes verbreiten können. Die traditionelle verschlungene Polyphonie der Mittelmeerinsel ist wirklich etwas Besonderes, und ihr Repertoire ist das Ergebnis gründlicher Studien der historischen Quellen, aber auch der neueren Entwicklung musikalischer Formen. So haben die Sänger auch andere Gesangssätze der Anrainerkulturen des Mittelmeers, z.B. aus Algerien und Griechenland, ins Programm aufgenommen, auch Lieder der Sepharden gehören zu ihrem Repertoire.


Harmony Central
(USA/Deutschland)
A Cappella Show mit Groove!

Zum Ausklang des Festivals sechs erstklassige Solisten mit vielfältiger internationaler Erfahrung: Harmony Central. Die 1997 von Laurie Ellington (Boston) gegründete multikulturelle A-Cappella-Band, die heute aus US-Amerikanern und Deutschen besteht, wird einen Power-Schlussakkord setzen! Kein Wunder, Harmony Central ist erst im November 2005 Preisträger beim Deutschen Rock und Pop Preis in der Kategorie Pop geworden. Das Konzept, außergewöhnliche Solisten in einer Formation zu vereinen, hat sich bewährt. Der Star der Band ist aber Peter Stohl, einer der besten Geräuschemacher und Beatbox-Drummer Europas: Man spürt das Schlagzeug: wummernde Bässe, metallische Snaredrums, wilde Conga-Rhythmen - ein "Sound-check", bei dem man zusätzlich den Bass vibrieren fühlt, Synthesizer und E-Gitarre hört. Fünf Sounds gleichzeitig aus einem Mund - Vokal-Artistik, die ihresgleichen sucht! Bei den Auftritten der zwei Frauen und vier Männer steht eindeutig das Beste aus R&B, Pop, Soul, Disco und Jazz bis hin zu legendären Oldies in aufregenden Arrangements im Mittelpunkt.
www.harmonycentral.de