Antisemitismus im Kulturbetrieb

Beginn:
19:00 Uhr
Preis Vorverkauf:
Eintritt frei
Preis Abendkasse:

mit Konstantin Nowotny im Rahmen der Buchvorstellung zu "Judenhass underground"

Einfache Sprache: Konstantin Nowotny ist Journalist. Er schreibt für eine Zeitung. Im KFZ stellt er sein Buch vor. Am Ende wird darüber gesprochen. 

Im Sommer 2022 machte Schlagzeilen, dass auf der größten Kunstschau der Welt – der documenta in Kassel – ein Werk mit antisemitischer Bildsprache ausgestellt wurde. Kurz darauf wurden weitere Vorfälle antisemitischer Kunst entdeckt. Aber Moment mal, was heißt das eigentlich: antisemitische Kunst? Kann Kunst antisemitisch sein? Kann Kultur es? Nicht zuletzt seit dem jüngsten Kriegsausbruch im Nahen Osten ist die Kultur-Szene nicht nur, aber besonders, in Deutschland angespannt. Debatten über richtige und falsche Worte, rote Linien, offene Briefe, Ausladungen, Einladungen und die viel besprochene Trennung von Werk und Autor dominieren die Feuilletons und Kultursendungen des Landes. Scheinbar hat insbesondere eine Szene, die sich aufgeklärt und akademisch gibt, ein Problem mit einer der ältesten und niedersten Formen der Menschenfeindlichkeit: dem Antisemitismus. Wie kann das sein?" 

Konstantin Nowotny ist Journalist und arbeitet unter anderem für die Tageszeitung taz. 2023 hat er für den Sammelband Judenhass Underground einen Beitrag über Antisemitismus in der Kultur geschrieben. Im Rahmen der Veranstaltung wird er erst aus dem Buch lesen und die Ausführungen durch aktuelle Bezüge ergänzen, bevor über das Thema ausgiebig diskutiert werden kann. 

Einlass: 18:30 Uhr | bestuhlt | freie Platzwahl
Eintritt frei 

Veranstalter*innen: Gruppe Dispo in Kooperation mit KFZ. 

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