3 Bands zwischen Klangkunst, Punk und Clubenergie

Einfache Sprache:
Beim Marburger Jazzsommer spielen drei Bands im KFZ.
Es treffen viele Musikrichtungen aufeinander. Dazu gehören Jazz, Punk, klassische Musik, Techno und Dubstep.
Das Festival zeigt junge und bekannte Bands aus Deutschland und anderen Ländern. Auch Musiker aus Marburg sind dabei.
Der Marburger Jazzsommer bringt in diesem Jahr drei außergewöhnliche Formationen auf die Bühne des KFZ. Sinfonische Klangfarben treffen Punkhaltung, französisches Chanson, Techno und Dubstep auf zeitgenössischen Jazz. Der Jazzsommer versteht Jazz als offene Musikform, die von Freiheit, Experiment und musikalischer Neugier lebt. Internationale und deutschsprachige Ensembles treffen auf die Marburger Jazzszene. Dabei geht es nicht um feste Genregrenzen, sondern um neue Verbindungen, ungewöhnliche Besetzungen und die Energie des gemeinsamen Spiels. Veranstalter des Jazzsommer Marburg 2026 ist die Jazzinitiative Marburg e.V. in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg, dem Café Trauma e.V. und dem KFZ Marburg e.V. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Sparkasse Marburg Biedenkopf.
Rebecca Trescher Tentett
Zwischen Jazz, Kammermusik und sinfonischer Weite
Das Rebecca Trescher Tentett gehört zu den ungewöhnlichsten Formationen der deutschen Jazzszene. Klarinetten, Saxophone, Flöten, Harfe, Cello und Vibraphon verschmelzen mit Klavier, Bass und Schlagzeug zu einem vielschichtigen Klangkörper. Rebecca Treschers Kompositionen verbinden präzise ausgearbeitete Strukturen mit spontaner Improvisation. Sechsstimmige Choralsätze, kraftvolle Passagen und kammermusikalische Momente wechseln sich ab. Die Musik kann fein und schwebend klingen, im nächsten Moment aber auch eruptiv und rhythmisch drängend werden. Jazz, zeitgenössische Musik und sinfonischer Wohlklang greifen dabei ineinander.
Besetzung:
Rebecca Trescher, Klarinette, Bassklarinette, Komposition und Arrangement
Julian Hesse, Trompete und Flügelhorn
Joachim Lenhardt, Tenorsaxophon, Bassklarinette und Flöte
Markus Harm, Altsaxophon, Sopransaxophon und Klarinette
Anton Mangold, Konzertharfe, Altsaxophon und Flöte
Juri Kannheiser, Cello
Andreas Feith, Klavier
Roland Neffe, Vibraphon
Christian Diener, Kontrabass
Silvio Morger, Schlagzeug
Friedrich Betz, Sound und Live Abmischung
KNOBIL
Jazz mit Punkhaltung, Chanson und funkelnder Popästhetik
KNOBIL ist das Projekt der Lausanner Kontrabassistin, Sängerin und Komponistin Louise Knobil. Gemeinsam mit Chloé Marsigny und Vincent Andreae entwickelt sie einen eigenwilligen Sound zwischen Jazz, Punk, französischem Chanson und Pop. Im Zentrum stehen Louise Knobils Stimme und ihr Kontrabass. Persönliche Erlebnisse und Alltagsthemen werden zu direkten, humorvollen und manchmal überraschend intimen Songs. Es geht um Polyamorie, Schlaflosigkeit oder auch einmal um ein Pesto Rezept. Elektronische Klangfarben, improvisatorische Freiheit und rhythmische Energie sorgen dafür, dass die Musik nie berechenbar wirkt. KNOBIL setzt auf das Risiko des Augenblicks. Gerade spontane Wendungen und die unmittelbare Energie des Zusammenspiels machen die Konzerte lebendig.
Besetzung:
Louise Knobil, Kontrabass und Gesang
Chloé Marsigny, Bassklarinette und Effekte
Vincent Andreae, Schlagzeug
DZ’OB
Klassische Instrumente treffen auf Techno und Dubstep
DZ’OB ist eine elektroakustische Band aus Dnipro in der Ukraine. Das Ensemble verbindet die Präzision klassischer Musik mit der Energie elektronischer Clubmusik. Oboe, Fagott, Violine und Cello treffen auf Techno, IDM, Dubstep und Jazz. Die Musik ist kein bloßes Nebeneinander verschiedener Stile. DZ’OB entwickelt daraus einen eigenständigen, rhythmisch treibenden und klanglich vielschichtigen Sound. Die Band bewegt sich zwischen Konzertsaal, Jazzfestival und Club und spricht damit ganz unterschiedliche Hörgewohnheiten an. Auch die visuelle Gestaltung gehört zum Konzept. Für die Konzerte entstehen aufwendig produzierte Videos, deren Einzelbilder zunächst mit Aquarellfarben gemalt und anschließend digital zusammengesetzt werden. So verbindet DZ’OB musikalische Energie mit einer ebenso eigenständigen Bildsprache.
Besetzung:
Oleksii Badin, Cello, Komposition und künstlerische Leitung
Vasyl Starshynov, Oboe
Oleksii Starshynov, Fagott
Iryna Li, Violine
Weitere Konzerte des Jazzsommers:
Am Donnerstag eröffnet das Nino Wenger Quartett den Jazzsommer in der Cavete.
Am Freitag spielen ENDGEGNER, RENNER und E.N.D.E. im Café Trauma.
Am Samstagnachmittag ist Nils Wogram MUSE im Kunstverein zu erleben.
Am späten Abend präsentiert sich mit dem Deja Simons Quartett featuring Ulla Keller die Marburger Jazzszene in der Cavete.
Am Sonntagvormittag ist das Darius Blair Quartett im Café Vetter.
Die Veranstaltungen in der Cavete, im Kunstverein und im Café Vetter sind frei. Um Spenden zur Unterstützung des Festivals wird gebeten.
jazzsommer-marburg.de | www.instagram.com/jazzini_marburg/ | www.facebook.com/Jazzini.Marburg
Einlass: 17:30 Uhr | Sitzplatz | freie Platzwahl
Vorverkauf: 25 € / ermäßigt: 18 €
Abendkasse: 30 € / ermäßigt: 23 €
Festivalpass (für KFZ & Café Trauma): VVK: 42 € | AK: 48 €
Voraussichtliches Ende 23:30 Uhr
Der Vorverkauf findet ausschließlich online statt.
Das komplette Programm findet ihr: Hier
Menschen mit Schwerbehinderung, die auf eine Begleitperson angewiesen sind, zahlen den normalen Ticketpreis, die Begleitung ist umsonst. Bitte bei bestuhlten Veranstaltungen Plätze für Begleitpersonen anmelden unter 06421-13898 oder info@kfz-marburg.de.


