Wir nehmen uns die Stadt! | Demo
.jpg)
Einfache Sprache: Kultur, Wohnraum und soziale Orte sollen für alle da sein. Die Menschen in Marburg wollen das mit Musik und Tanz zeigen.
Das einzigartige Marburger Kulturerbe ist in Gefahr!
Marburgs soziokulturelle Zentren sind elementarer Teil der Stadtgeschichte und ein Kulturerbe, das geschützt werden muss!
Manche Marburger Politiker*innen fordern einem Zentrum - dem Trauma - die Fördergelder zu streichen. Damit würde in der über Jahrzehnte und Generationen hinweg aufgebauten Marburger Kulturszene irreperabler Schaden angerichtet.
Alle Zentren werden dringend gebraucht!
KFZ, Trauma und Waggonhalle bilden mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten gemeinsam die Grundlage der kulturellen Infrastruktur der Stadt. Kleinen und großen Künstler*innen wird eine Bühne geboten, unzählige Initiativen agieren in und um die Zentren herum. Die soziokulturellen Zentren Marburgs sind Orte gelebter Demokratie, wo sich Menschen für eine andere, eine lebenswertere Gesellschaft einsetzen.
Wir fordern: Stellt die gesamte Soziokultur Marburgs unter Schutz!
Es braucht langfristige Förderverträge, die die Existenz der Zentren für Marburg sichern!
Der Erhalt der gesamten soziokulturellen Struktur Marburgs muss zum obersten Ziel der Kulturpolitik erklärt werden! Kulturpolitik gehört aufgrund ihrer Dringlichkeit zur Erhaltung der Lebensqualität der Stadt ins Zentrum der Kommunalpolitik!
Kneipen sind zentrale Orte der Begegnung und des sozialen Austausches!
Durch steigende Mieten und städtische Auflagen wird es den Kneipen zunehmend schwer gemacht, während Gastronomie und Einzelhandel gefördert werden.
Kneipen fungieren, genau wie andere Kultureinrichtungen, als sozialer Ort, an dem verschiedenste Menschen aufgefangen werden.
Wir fordern: Kein weiters Vorantreiben des Kneipensterbens durch ungerechte Regelmentierungen und gegen eine Zweiklassengesellschaft in der Gastro!
Ein Angriff auf das Fundament der solidarischen Gesellschaft
Die Politik setzt momentan alles daran, die Reste des Sozialstaates zu zerschlagen. Einstellung der Mietzahlung im Bürgergeld, Kürzungen beim Wohngeld, sowie drohende Streichungen bei Teilhabe und Jugendhilfe sind nur einige der Maßnahmen, bei denen die Reichsten verschont werden. Die Pläne sind ein Frontalangriff auf Errungenschaften, die elementar für eine solidarische Gesellschaft sind.
Wir fordern: eine auskömmliche Finanzierung und angemessene Unterstützung aller Menschen in schwierigen Lebenslagen! Stoppt den Kahlschlag im Sozialsystem!
Politiker*innen zeigen sich ideenlos gegenüber steigenden Umfrage- und Wahlergebnissen der AFD. Sie selbst fördern die soziale Spaltung, indem sie radikale Kürzungen in Kultur und Sozialem rasant vorantreiben.
Eine solide Finanzierung von Kultur, Jugendarbeit und sozialen Einrichtungen ist die beste Waffe gegen Rechtsruck und Faschisierung!
Kommt mit uns am 20. Juni auf die Straße! Lasst uns den Frust von der Seele tanzen!
nachttanzdemo.marburg.link | instagram.com/nachttanzdemomarburg/
Wo: Phil Fak / Alte UB (Wilhelm-Röpke-Straße 4)
Start: 18:00 Uhr

