Ausstellung zum neuen Buch von Sozialdiakon Paul Koch

Einfache Sprache:
Die Ausstellung erklärt die Probleme der Atomenergie. Sie erinnert an die Katastrophe von Tschernobyl. Die Ausstellung zeigt, warum das Thema bis heute wichtig ist.
Die von Sozialdiakon Paul Koch konzipierte Ausstellung enthält Kurzfassungen seines Buches „Tschernobyl-Erinnerungen 2.0“. Dieses ist als Aktualisierung der „Tschernobyl-Erinnerungen“ zu verstehen, die zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe entstanden sind. Die neue Ausgabe erscheint anlässlich des 40. Jahrestags von Tschernobyl.
Die Ausstellung möchte auf die Problematik der Atomenergie aufmerksam machen. In Deutschland scheint diese mit dem sogenannten Atomausstieg zwar abgeschlossen zu sein, dennoch wird unteranderem weiterhin Brennstoffhandel mit Russland betrieben.
Die Problematik beginnt bereits beim Abbau großer Gesteinsmengen zur Gewinnung vergleichsweise geringer Uranmengen. Sie setzt sich über Transporte und den Betrieb von Atomkraftwerken bis hin zur bis heute ungelösten Endlagerung fort. Seit Jahrzehnten führt dies zu einer hohen, kaum vollständig erfassten Zahl von Strahlenopfern. Dabei handelt es sich um eine Form der Energiegewinnung, die stark zentralisiert ist und von Lobbyinteressen sowie Prestige geprägt wird. Angesichts der inzwischen verfügbaren erneuerbaren Energien und nicht zuletzt aufgrund der Verwundbarkeit von Atomkraftwerken sollte sie keine „Atom-Renaissance“ erfahren.
Zu Gast sind:
Einlass: 18:45 Uhr | nicht bestuhlt
Ende: 21:00 Uhr
Eintritt frei!

